Die falsche Medizin für die falsche Krankheit

Ich habe in dem Buch „Der Sturm vor der Ruhe“ von Neale Donald Walsch einen Abschnitt gefunden, der mich tief bewegt:

Während das 21. Jahrhundert voranschreitet, befinden wir uns in der Lage, dass wir die falsche Krankheit mit der falschen Medizin zu kurieren versuchen. Das, wovon wir glauben, es wäre nicht in Ordnung mit uns, ist in Wahrheit völlig in Ordnung. Und deshalb ist das, wovon wir uns die Lösung unserer Probleme erhoffen, überhaupt keine Lösung.

Die größte Schwierigkeit in der heutigen Welt besteht darin, dass wir immer wieder mit dem Versuch fortfahren, unsere Probleme auf jeder anderen Ebene zu lösen, nur nicht auf der Ebene, auf der sie wirklich existieren.

Zuerst versuchen wir, unsere Probleme zu lösen, als wären sie politische Probleme, weil wir auf diesem Planeten daran gewöhnt sind, politischen Druck einzusetzen, um die Leute dazu zu bringen, Dinge zu tun, die sie gar nicht tun wollen.

Wir diskutieren, wir schreiben Gesetze und verabschieden in jeder lokalen, regionalen, nationalen, und globalen Sprache und in allen Gremien Resolutionen in dem Bemühen, die Probleme mithilfe von Worten zu lösen – aber das funktioniert nicht. Alle kurzfristigen Lösungen, die wir uns ausdenken, verpuffen nach kurzer Zeit, und dann tauchen die Probleme erneut auf. Sie verschwinden einfach nicht.

Also sagen wir: „Okay, das sind keine politischen Probleme, und sie lassen sich mit politischen Mitteln nicht lösen. Es sind ökonomische Probleme.“ Und weil wir auf diesem Planeten daran gewöhnt sind, wirtschaftliche Macht einzusetzen, um die Leute dazu zu bringen, Dinge zu tun, die sie gar nicht tun wollen, versuchen wir dann, die Probleme zu lösen, als wären es ökonomische Probleme.

Wir wenden gewaltige Geldsummen auf oder halten Geld zurück (zum Beispiel bei Wirtschaftssanktionen), um die Probleme mithilfe von Geld zu lösen. Aber das funktioniert nicht. Alle kurzfristigen Lösungen, die wir uns ausdenken, verpuffen schon bald, und dann tauchen die Probleme erneut auf. Sie verschwinden einfach nicht.

Also sagen wir: „Okay, das sind keine wirtschaftlichen Probleme und man kann sie mit ökonomischen Mitteln nicht lösen. Es müssen militärische Probleme sein.“ und weil wir auf diesem Planeten daran gewöhnt sind, militärische Macht einzusetzen, um die Leute dazu zu bringen, Dinge zu tun, die sie gar nicht tun wollen, versuchen wir dann, die Probleme zu lösen, als wären es militärische Probleme.

Wir schießen auf die Leute, die unserer Ansicht nach die Probleme verursachen, und werfen Bomben auf sie, um die Probleme mit Waffen zu lösen. Aber das funktioniert nicht. Alle kurzfristigen Lösungen, die wir uns ausdenken, verpuffen schon bald, und dann tauchen die Probleme erneut auf. Sie verschwinden einfach nicht. Und dann, wenn uns keine anderen Lösungen mehr einfallen, heißt es: „Das sind verwickelte Probleme. Niemand sollte erwarten, dass wir sie über Nacht lösen können. Das wird ein zäher, mühsamer Kampf. Viele Menschen werden bei der Lösung dieser Probleme ihr Leben lassen. Aber wir geben nicht auf. Wir werden die Probleme lösen, auch wenn es uns das Leben kostet.“ Und wenn wir solche Sätze sagen, erkennen wir noch nicht einmal die Ironie darin.

Nach einer Weile werden selbst primitive Lebewesen von sehr geringer Bewusstheit des Tötens müde. Sie werden es müde, dass ihre Söhne und Töchter in der Schlacht sterben und ihre wehrlosen Frauen, Kinder und alten Leute in die Schusslinie geraten. Nachdem also viele, viele ihre Leben lassen mussten, ohne dass eine Lösung in Sicht ist, wird ein Waffenstillstand verkündet, und es finden Friedensverhandlungen statt. Und dann beginnt der ganze Zyklus wieder von vorn…

Wir sind wieder beim politischen Taktieren als Lösungsversuch. Und in Friedensverhandlungen spielen oft Reparationszahlungen und wirtschaftlicher Wiederaufbau eine Rolle. Und so landen wir wieder beim Geld als Lösung. Und wenn diese Lösungen sich langfristig als untauglich erweisen, fangen wir wieder an, Bomben zu werfen.

So geht es immer weiter, und so ist es während der gesamten Menschheitsgeschichte gelaufen. Die Namen der Akteure haben sich geändert, aber das Spiel ist das gleich geblieben. Wahnsinn ist es, die gleiche Sache wieder und wieder zu tun, aber stets ein anderes Resultat zu erwarten.

Dass wir unfähig scheinen, unser Verhalten zu ändern, liegt an unserer Gewohnheit, Lösungen herbeizwingen zu wollen.

Doch Lösungen, die man erzwingen muss, sind überhaupt keine Lösungen. Sie haben lediglich eine aufschiebende Wirkung.

Die große Tragödie und die große Traurigkeit der Menschheit bestehen darin, dass wir uns immer wieder mit Notlösungen zufriedengeben, die die Probleme nur vertagen, statt echte Lösungen anzustreben.

Nur primitive Kulturen und primitive Geschöpfe tun das. Hoch entwickelte Wesen würden niemals zehntausend Jahre lang Notlösungen wählen, die immer nur für kurze Zeit Linderung bringen, statt ihre größten Probleme dauerhaft zu meistern. Hier auf diesem Planeten haben wir uns dem größten Problem der Menschheit noch nie wirklich gestellt. Wir sind ihm immer ausgewichen. Wir verweigern uns einer Lösung. Wir tun, als wüssten wir gar nicht, was dieses Problem ist. Und so führen wir unseren endlosen Tanz um es herum auf.  Jahrhundert für Jahrhundert fahren wir fort, das Problem unserer Welt auf jeder anderen Ebene zu lösen, nur nicht auf der Ebene, auf der es wirklich existiert.

Das habe ich gemeint, als ich zu Beginn dieses Gesprächs sagte, dass die Dinge nicht sind, was sie zu sein scheinen.

Das Problem in der heutigen Welt ist ein spirituelles Problem. Es hat damit zu tun, woran die Menschen glauben.

Es hat damit zu tun, was sie in Hinblick auf das Leben, Gott, sich selbst und ihren Mitmenschen für wahr halten.

Dieses Problem des Glaubens erzeugt einen Zustand der Hoffnungslosigkeit, der Hilflosigkeit, der Wut und der Rebellion. Dieser Zustand führt letztlich – unvermeidlich – zu unkontrollierbaren Ausbrüchen von Gewalt.

Dieses Problem, das sich daraus speist, woran Menschen glauben, haben wir alle gemeinsam erschaffen. Denn wir alle glauben an irgendetwas. Und wir alle geben unseren Glauben und unsere Überzeugungen an andere weiter – an unsere Kinder und Enkelkinder, an unsere Nachbarn und Freunde.

Gemeinsam erschaffen wir eine Kultur-Geschichte…und diese Kultur-Geschichte bringt jene Zustände hervor, die wir zu beseitigen und zu vermeiden versuchen.

Doch es wird uns erst gelingen, sie zu beseitigen und zu vermeiden, wenn wir die Glaubensüberzeugungen beseitigen und vermeiden, durch die sie entstanden sind – und genau dem haben wir uns bislang beharrlich verweigert. Bei mindestens der Hälfte dieser Überzeugungen oder Glaubenssätze haben wir vermutlich längst vergessen, dass wir sie überhaupt haben. Das werde ich jetzt sofort ändern.

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Wander-Schreib-Reise

Seit einigen Jahren, seit ich herausgefunden habe, dass der Europäischer Fernwanderweg E1 durch mein kleines Dorf führt, bin ich von der Idee fasziniert, diesen Weg zu gehen. Erst einmal vermutlich Richtung Norden bis an die dänische Grenze. So bleibe ich innerhalb meines Bundeslandes und kann zur Not immer wieder nach Hause, wenn ich ein Problem bekomme. Da ich in Vollzeit berufstätig bin, könnte ich allerdings nur an Wochenenden und im Urlaub gehen.

Noch faszinierender finde ich den Gedanken, auf meiner Wanderschaft zu schreiben. Wenn ich draußen gehe, dann kommen mir die besten Ideen, Gedanken und es fallen mir Geschichten ein. Allerdings bin ich überhaupt nicht fit. Im Gegenteil – zurzeit bin ich ein körperliches Wrack. Vor kurzem hatte ich eine OP am Fußgelenk und es liegt gar nicht drin, weite Strecken zu gehen. Ich werde mich erst langsam aufbauen müssen.

Trotzdem – ich werde diesen Wunsch umsetzen und im kommenden Frühjahr beginnen, hier in der Gegend längere Strecken zu wandern. Bis dahin sollte mein Fuß komplett ok sein. Vorher muss das Fitness-Studio herhalten, damit ich wieder in Gange komme. Es handelt sich also um ein zukünftiges Projekt, das einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird.

 

Zu jung für’s Alter – Auslandserfahrung durch humanitäre Einsätze weltweit

Toller Artikel. Für mich besonders interessant ist der Hinweis zu http://www.entwicklungsdienst.de

freudefinder

Informationen zum Film:

Zu jung für’s Alter –

kostenfreiReisen im Alter, mit humanitären Einsätze den eigenen Horizont erweitern

Was haben wir in unserem Lebensabschnitt doch für unglaublich tolle Möglichkeiten die Welt zu entdecken und sie durch unser Know how ein bisschen besser zu machen. Unser Wissen lässt sich an so vielen Stellen einsetzen. Die Fragen: wo wird ganz speziell unsere Erfahrung gebraucht, wo können wir  Sinnvolles gestalten, lassen sich auf so vielfältige Weise beantworten – davon erzählen die anderen Filme ebenso. Hier kann man eine Auszeit nehmen vom Alltag und abtauchen in ganz andere Welten.

Es ist ungemein befriedigend, Menschen in Not zu helfen. Da gibt es Organisationen, die sehr professionell und anerkannt Hilfe weltweit im Ausland organisieren.

Ärzte ohne Grenzen http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/aerzte-ohne-grenzen-gehalt

Mit „Ärzten ohne Grenzen“ sinnvoll helfen – an den Brennpunkten dieser Erde – das lässt Sie den Alltag vergessen, macht den eigenen Horizont weit und ermöglicht einen…

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Das Gedankenexperiment

Vor zwei Tagen habe ich mich entschieden, ein Experiment an mir selbst durchzuführen.

Hintergrund ist, dass ich vieles einfach satt habe: schlechte Laune, kreisende Gedanken, miese Stimmung, Rumgemotze usw.

Da ich fest davon überzeugt bin, dass wir selbst für unsere Gedanken und somit auch für unsere Stimmung verantwortlich sind, habe ich mich entschlossen, für eine (verlängerte) Woche, also bis nächsten Freitag, keine negativen Gedanken und keine negativen Gefühle zuzulassen.

Ich bin von Natur aus recht ausgeglichen, aber es gibt Situationen, da geht auch mir der Hut hoch. Nun heißt das Motto: Gedankenkontrolle. Wenn ich positiv denke, dann sollten auch keine negativen Gefühle aufkommen. Ich muss nur schnell genug erkennen, wenn etwas in Anmarsch ist und die Stimmung umschlägt.

Die letzten zwei Tage habe ich es gut hinbekommen. Ich war freundlich, fühlte mich gut. Witzig war allerdings, dass ich mich so sehr damit beschäftigt habe, dass ich mich sogar ertappte, als ich im Traum schlechte Laune bekam. Ich weiß nicht mehr, was der Anlaß war, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich mich selbst korrigierte und zurechtwies.

Spannend wird es ab kommender Woche werden, wenn ich wieder ins Büro darf. Ich frage mich, ob es dort genauso gut klappt.

Silent Storms

 

Dieses Video ist überwältigend schön. Es zeigt die Aurora/Nordlichter am Nachthimmel über Norwegen, Schweden und Finnland.

Ole C. Salomonsen aus Norwegen ist der Fotograf und Ersteller dieses Videos.

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Wenn Du mit Furcht auf ein bevorstehendes Ereignis blickst und sich Dein Magen zusammenkrampft, dann werde Dir bewusst, dass es nichts gibt, was Dir Schaden zufügen kann. Nichts. Objektiv gesehen, spielt sich alles nur in Deinem Kopf ab. Wenn Du die Furcht hinter Dir lässt und gelassen auf das kommende Ereignis blickst, dann erkennst Du, dass dies die Gelegenheit ist, die Du Dir selbst gegeben hast. Die Gelegenheit, Dir selbst zu zeigen, wer oder was Du wirklich bist.