Tamera

Ein sehr interessantes Interview über die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft „Tamera“. Ich habe heute das erste Mal davon gehört und bin beeindruckt von den Ansätzen, die hier gelebt werden.

KenFM im Gespräch mit: Martin Winiecki und Juliane Eckmann

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Es läuft alles nach Plan

Ich habe gerade eine Notiz von mir vom 01. Juli 2014 gefunden. An diesem Tag wurde ich vormittags operiert, am Nachmittag kam mir eine kleine Szene in den Sinn, die ich aufschrieb:

Eine junge Frau liegt im Krankenhaus. Ihr Freund ist bei ihr und macht sich große Sorgen, aber sie beruhigt ihn und sagt: „Das gehört alles zu dem geheimen Plan.“
Er fragt: „Welcher geheime Plan?“
Sie antwortet: „Na, der Plan, die Welt zu verändern.“
Diese Antwort ist nur als Joke gedacht, um den Liebsten zu beruhigen, bringt aber unglaubliche Dinge zum Vorschein und verändert die Welt.

Nun sehe ich diese  Notiz und wundere mich, denn seit damals habe ich tatsächlich die Welt verändert – jedenfalls meine eigene.

Traumhafte Fischkochmaschine

Einige Menschen lassen sich durch ihre Träume inspirieren. Auch ich hoffe noch auf die große Inspiration, die mir eines Tages durch einen Traum einfach so zufliegt. Bisher ist mir nur Unsinn zugeflogen, wie  z. B. die Gebrauchsanleitung für eine Fischkochmaschine. In diese Maschine wirft man oben einfach die Zutaten rein und unten kommt etwas Leckeres dabei heraus. Auch wenn ich diesen Gedanken etwas unappetitlich finde, hier meine mir im Traum erschienene innovative Fischkochmaschine:  

Neben der Kaffeemaschine und der Brotbackmaschine sollte die Fischkochmaschine unbedingt Erwähnung finden. Dieses innovative Gerät vermeidet lästige Gerüche, mit wenig Aufwand und ohne Kochkenntnisse können bereits kleine Kinder gefahrlos leckere und gesunde Fischgerichte in verschiedenen Geschmacksrichtungen zubereiten.

Zutaten:
Ein geputzter ganzer Fisch,
Kochfischfertigmischung.

Zubereitung:
Sie legen den Fisch in das dafür vorgesehene Behältnis und füllen den zweiten Behälter mit Leitungswasser auf. Die Kochfischfertigmischung, die in vielen Geschmacksrichtungen im Handel erhältlich ist, schütten Sie einfach in das Fach an der linken Seite der Maschine. Die Palette der Fertigmischungen reicht von Curry und Chili über Hausfrauenart bis hin zum Surströmming. Sie werden begeistert sein!

Nun wählen Sie über das Tastenfeld an der rechten Seite des Geräts das gewünschte Programm aus. Eine genaue Anleitung zur Programmierung finden Sie in dem beiliegenden Handbuch. Zu guter Letzt schieben Sie Ihren Teller in den unteren Teil der Apparatur ein.

Ein Tonsignal informiert sie, wenn ihr Fischgericht fertig zubereitet und köstlich angerichtet auf ihrem Teller liegt. Guten Appetit.

Hinweis: Wer zusätzlich zum Kochfisch und zur Fischsuppe noch in den Genuss von Brat- oder Backfisch kommen möchte, dem sei ein praktischer Röstaufsatz empfohlen. Dieses Zubehörteil können Sie im Fachhandel erwerben. Für die Zubereitung eines Brat- oder Backfischgerichtes benötigen Sie Frittierfett, das dem Gericht über den Röstaufsatz zugefügt wird.

Facebook-Challenge

Neben der Ice Bucket Challenge, gibt es eine nette Alternative: Die Gratitude-Challenge. Es geht darum, 7 Tage lang auf Facebook jeweils drei Dinge aufzuzählen, für die man dankbar ist:

Ich wurde von xy für die 7-Tage-Gratitude-Challenge nominiert. Heute ist mein 1. Tag.

1. Ich bin dankbar, so eine tolle Familie zu haben.
2. Ich bin dankbar, dass mir mein Job Freude macht.
3. Ich bin dankbar für die großartigen Menschen, die meine Freunde sind.

Heute nominiere ich (hier folgen die drei Namen von den Facebook-Freunden) für die 7tägigen Gratitude Challenge. Wenn Du die Challenge akzeptierst, dann zähle täglich drei Dinge auf, für die Du dankbar bist und nominiere jeden Tag drei weitere Freunde, sich uns anzuschließen.

Die meisten meiner Freunde haben ihre Nominierung ignoriert. Es kostet Überwindung, öffentlich dankbar zu sein. Die Menschen akzeptieren eher öffentliche Nörgeleien und Aufregung, aber Dankbarkeit für sein eigenes Wohlergehen – das mag niemand vor seinen Freunden ausdrücken. Schade eigentlich. Es ist anscheinend einfacher, sich selbst zu filmen, sich dabei einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu schütten  und dieses ins Internet zu stellen. 

Ich finde diese Challenge ziemlich cool und fühle mich großartig, weil ich sie über die kompletten 7 Tage durchgezogen habe. Und spenden kann ich trotzdem.

Eine schönes Zitat dazu habe ich auch gefunden:

Das größte Gefängnis für viele Menschen ist die Angst davor, was andere Menschen von ihnen denken können.

~ pierrefranckh.de

 

Das Gedankenexperiment, Teil 2

Letzte Woche hatte ich mich zu einem Gedankenexperiment entschlossen. Ich wollte über eine ganze Woche, also bis heute, keine negativen Gedanken und Gefühle zulassen.

Die meiste Zeit hat es ganz gut geklappt, aber an der einen oder anderen Stelle bin ich doch eingebrochen. Wenn sich äußere Einflüsse, die einem nicht gefallen, mit eigenen Unpässlichkeiten wie Müdigkeit oder Schmerz zusammentun,  dann ist es eine echte Herausforderung, positiv zu bleiben. Am Mittwochabend kam der Tiefpunkt mit einer kleinen depressiven Phase. Geholfen hat ein längerer Spaziergang. Danach war die gute Laune wieder zurück.

Auf jeden Fall werde ich weiterhin meine Gedanken und Gefühle bewusst im Auge behalten, um diese nicht unkontrolliert ausufern zu lassen. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass es problematisch ist, negative Emotionen über einen längeren Zeitraum zu unterdrücken. Manchmal wollen sie einfach raus und das ist auch gut so. Sie zeigen, dass irgend etwas nicht stimmt und möglicherweise eine Änderung notwendig wird. Allerdings sollte man Entscheidungen über tiefgreifende Änderung nicht gerade dann fällen, wenn man sich in einem emotionalen Sturm befindet. Mir hilft Bewegung, Gehen oder Laufen, zum Lösen von inneren Knoten und um den Kopf frei zu bekommen.

Das Gedankenexperiment

Vor zwei Tagen habe ich mich entschieden, ein Experiment an mir selbst durchzuführen.

Hintergrund ist, dass ich vieles einfach satt habe: schlechte Laune, kreisende Gedanken, miese Stimmung, Rumgemotze usw.

Da ich fest davon überzeugt bin, dass wir selbst für unsere Gedanken und somit auch für unsere Stimmung verantwortlich sind, habe ich mich entschlossen, für eine (verlängerte) Woche, also bis nächsten Freitag, keine negativen Gedanken und keine negativen Gefühle zuzulassen.

Ich bin von Natur aus recht ausgeglichen, aber es gibt Situationen, da geht auch mir der Hut hoch. Nun heißt das Motto: Gedankenkontrolle. Wenn ich positiv denke, dann sollten auch keine negativen Gefühle aufkommen. Ich muss nur schnell genug erkennen, wenn etwas in Anmarsch ist und die Stimmung umschlägt.

Die letzten zwei Tage habe ich es gut hinbekommen. Ich war freundlich, fühlte mich gut. Witzig war allerdings, dass ich mich so sehr damit beschäftigt habe, dass ich mich sogar ertappte, als ich im Traum schlechte Laune bekam. Ich weiß nicht mehr, was der Anlaß war, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich mich selbst korrigierte und zurechtwies.

Spannend wird es ab kommender Woche werden, wenn ich wieder ins Büro darf. Ich frage mich, ob es dort genauso gut klappt.