Ich bin vollständig geborgen, unverletzlich und niemals allein.
Denn es gibt nichts außer Gott und ich bin eingebettet im Sein.

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Kurzgeschichten schreiben

Was das Schreiben von Geschichten betrifft, bin ich ein blutiger Anfänger, aber schon jetzt kann ich mich der Magie des Schreibens nicht mehr entziehen. Es fällt mir noch schwer, eine Story innerhalb weniger Zeilen auf die Beine zu stellen, aber ab einem gewissen Punkt entwickelt auch eine kurze Geschichte mit den darin enthaltenen Personen ein erstaunliches Eigenleben. Wie wird das erst werden, wenn ich einen ganzen Roman schreibe?  Und ich bin Gott – jedenfalls in meinen Geschichten. Meine armen Protagonisten und ihre Leidensgenossen sind mir auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ich bestimmte letztlich, wie die Geschichte ausgeht, wer am Leben bleibt, wer sterben muss und wem das Happy End vergönnt ist.

Ich muss zugeben, dass dieses Gefühl der Macht unglaublichen großen Spaß bringt. Vermutlich gewinne ich gerade einen winzig kleinen Eindruck davon, wie Herrscher, Diktatoren und Chefs sich fühlen, die diese Macht über reale Menschen ausüben. Ich kann es nicht verleugnen, es ist ein Gefühl, nach dem man süchtig werden kann.