Das Gedankenexperiment

Vor zwei Tagen habe ich mich entschieden, ein Experiment an mir selbst durchzuführen.

Hintergrund ist, dass ich vieles einfach satt habe: schlechte Laune, kreisende Gedanken, miese Stimmung, Rumgemotze usw.

Da ich fest davon überzeugt bin, dass wir selbst für unsere Gedanken und somit auch für unsere Stimmung verantwortlich sind, habe ich mich entschlossen, für eine (verlängerte) Woche, also bis nächsten Freitag, keine negativen Gedanken und keine negativen Gefühle zuzulassen.

Ich bin von Natur aus recht ausgeglichen, aber es gibt Situationen, da geht auch mir der Hut hoch. Nun heißt das Motto: Gedankenkontrolle. Wenn ich positiv denke, dann sollten auch keine negativen Gefühle aufkommen. Ich muss nur schnell genug erkennen, wenn etwas in Anmarsch ist und die Stimmung umschlägt.

Die letzten zwei Tage habe ich es gut hinbekommen. Ich war freundlich, fühlte mich gut. Witzig war allerdings, dass ich mich so sehr damit beschäftigt habe, dass ich mich sogar ertappte, als ich im Traum schlechte Laune bekam. Ich weiß nicht mehr, was der Anlaß war, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich mich selbst korrigierte und zurechtwies.

Spannend wird es ab kommender Woche werden, wenn ich wieder ins Büro darf. Ich frage mich, ob es dort genauso gut klappt.

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